Heyy! Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Tobias, bin aktuell 19 Jahre und komme aus dem Norden von München im (schönen) Bayern. In meiner Freizeit programmiere ich gerne, höre & spiele Musik oder schaue mir irgendwelche Serien oder Filme auf Netflix an. Oder bastle an meiner Webseite herum, so wie ich es jetzt gerade mache, während ich diesen Text schreibe.

Geboren wurde ich am 01. August 1999 in München, irgendwann in der Nacht zwischen 03 und 04 Uhr morgens. Somit bin ich ein waschechter Münchner und auch Bayer. Ich lebe zwar aktuell nicht im München, aber in einer Stadt im nördlichen Landkreis von München. Hier hab ich auch so ziemlich meine ganze Kindheit verbracht und lebe auch immer noch dort.

Meine Schulzeit

Zwölf Jahre habe ich in der Schule verbracht und konnte (zum Glück) immer in meinem Heimatort zur Schule gehen. Ja, wir haben hier eine Menge Schulen: drei oder mehr Grundschulen, zwei Sonderschulen, eine Mittelschule, eine Realschule, ein Gymnasium und sogar eine FOS/BOS! Somit hatte ich im Prinzip keine große Wahl und konnte so immer in meiner Heimatstadt zur Schule gehen (es wäre sogar ziemlich egal gewesen, welche Schullaufbahn ich eingelegt hätte).

Angefangen hat alles in der „Grundschule an der Ganghofer-Straße“, wo ich meine ersten vier Jahre verbracht habe. So habe ich dort das Lesen und Schreiben wie auch Rechnen gelernt und sonstige Dinge – wie den Heimat und Sachunterricht (HSU) – über mich ergehen lassen. Nichts desto trotz hatte ich dann mit einer lockeren 1,66 die Erlaubnis aufs Gymnasium zu gehen, was ich dann auch im Herbst 2010 gemacht habe.

Ja, die Zeit am Gymnasium war dann natürlich etwas anders als an der Grundschule. Die Pubertät kommt, der Unterricht macht nicht immer Spaß und die eine oder andere Ausfrage, für die man nicht gelernt hat, kam auch mal. Und so schaffte ich es schon in der fünften Klasse meine erste 6 zu schreiben, so wie auch vereinzelte 5er; vor allem in der sechsten Klasse. Latein war da natürlich nur ein Fach von ein Paar, was man hierzu nennen kann *hust*.

Trotzdem war ich aber eher immer einer der besseren Schüler und hatte mich dann auch irgendwann ab der neunten Klasse einigermaßen gefangen. Ich hatte sogar selbst als letzte Latein Note im Zeugnis eine 2 stehen (und nein, ich war nie wirklich „gut“ in Latein). Mit einem Schnitt von 1,6 habe ich dann sogar mein Abi geschafft und so meine Schulkarriere im Juni 2018 beenden können. Und ach ja: meine weiterführende Schule war das Carl-Orff-Gymnasium – und (wer hätte es gedacht) natürlich in meiner Heimatstadt!

Studium, endlich die entspannteste Zeit?

Nein, ich war nicht einer von diesen Abiturienten, welche erstmal ein Jahr nach Australien zum „Work and Travel“ gereist sind, ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder sonstiges gemacht und die Zeit nach der Schule „genossen“ haben. Stattdessen habe ich mich relativ schnell bei einer Universität in der Umgebung, der TU München, beworben. Da ich gerne programmiere und mich auch schon früh mit Computern beschäftigt hatte, lag es ziemlich Nahe Informatik zu studieren. Und genau das mache ich nun auch seit Anfang Oktober 2018.

Während ich diesen Text gerade verfasse, habe ich das erste Semester und auch meine letzte Prüfung hinter mich gebracht. Klar kann ich da noch nicht viel über das Studieren an sich sagen, aber trotzdem kann man denke ich schon relativ viele Erfahrungen als Erstsemester machen. Und damit meine ich nicht nur die ganzen Partys an der Uni, die speziell für „Erstis“ veranstaltet werden!

Im Gegensatz zur Schule, hat man natürlich jetzt den Vorteil, dass man sich (fast) ausschließlich nur mit dem Fach beschäftigt, welches einem auch Spaß macht. Man geht locker in die Vorlesung, hört (oder auch nicht) dem Prof. vorne zu und muss sich nicht mehr wie in der Schule die ganze Zeit unter dem Notendruck, welchem man jede Stunde potenziell ausgesetzt war, leben. Auch in den Übungen ist es nicht mehr schlimm, wenn man etwas nicht weiß und deshalb in der Schule eine schlechte mündliche Note bekommen hätte. Von dem her gesehen ist es wirklich eine „sehr“ entspannte Zeit.

Allerdings trügt dieser Eindruck und das weiß denke ich wirklich jeder Student. Natürlich kann man faulenzen und alles ganz entspannt angehen, aber wenn die Prüfungsphase näher kommt, wird auch dem letzten Student so langsam bewusst werden, dass Studieren auch Lernen bedeutet. Und spätestens hier wird es nicht mehr so entspannt wie vorher: Langes Ausschlafen, Netflix schauen und sich am Abend mit Freunden treffen wird da schon eher schwierig, wenn nicht sogar ganz gestrichen. Aber trotzdem: es macht (auch nach nur einem Semester) jetzt schon mega Spaß zu studieren und da sind die Prüfungen einfach nur eine kleine Hürde, die man halt nehmen muss und zum Leben dazugehört.

Bitschubsen und der Spaß am Programmieren

Eine Sache, die ich jetzt schon öfters erwähnt habe, ist mein Spaß am Programmieren und das Interesse an Computern. Letzteres habe ich schon bestimmt seit ich ungefähr sechs Jahre alt bin. Mein Vater hatte mich schon damals öfters bei sich auf dem Schoß, während er etwas am Computer gemacht oder einfach nur gespielt hat. Somit haben mich Computer schon ziemlich früh interessiert (und ja, es existieren auch gewisse Fotos dazu, die ich jetzt aber an dieser Stelle nicht einfügen werden).

Zum Programmieren bin ich aber erst später gekommen. Angefangen hat es eigentlich mit dieser Webseite. Natürlich sah sie damals auch noch ganz anders aus und dies ist bestimmt auch schon die zehnte (oder mehr) Version, aber trotzdem hatte es mich brennend interessiert wie man so eine Webseite erstellen kann. Somit habe ich mir dann selbstständig mit elf oder zwölf Jahren HTML und ein bisschen CSS beigebracht, was zum grundsätzlichem Erstellen einer Webseite benötigt wird – quasi der Grundbaukasten.

Glücklicherweise wurde uns im Informatik-Unterricht der siebten Klasse HTML beigebracht und da ich mir dies schon vorher angelernt hatte, fiel es mir natürlich ziemlich einfach eine (wirklich) sehr einfach Webseite zu erstellen. Daher hatte mich auch mein damaliger Lehrer (danke nochmal an dieser Stelle!) auf das Homepageteam aufmerksam gemacht, welches die Webseite der Schule betreut. Natürlich habe ich es mir dann nicht nehmen lassen und bin natürlich dort hingegangen. Dort war ich übrigens die gesamte Zeit von der siebten bis zur zwölften Klasse als Mitglied dabei und hab auch nebenbei bei die gesamte Homepage (zusammen mit zwei anderen) komplett neu gemacht (^^).

Was das ganze jetzt mit dem Programmieren zu tun hat? Die Webseite unserer Schule ist mit PHP (ist genau genommen eine Script-Sprache) programmiert und so lernte ich relativ bald wie man mit PHP Webseiten erstellen bzw. programmieren kann. Und so programmierte ich meine ersten Webseiten und lernte auch noch JavaScript (was auch wieder eine Script-Sprache ist), damit man noch so tolle Effekte auf seine Webseite einfügen kann. Und ja, so kam ich zum Programmieren.

Das eigentliche Bitschubsen kam dann mit dem Studium, da wir hier noch Java und Assembler (in Grundzügen) gelernt haben. Vor allem mit letzterem kann man wirklich ganz leicht Bits von links nach rechts schubsen. (Und wer sich jetzt fragt, was eigentlich dieses komische Bit ist, es ist nichts anderes wie eine „Binary Digit“, abgekürzt „Bit“, und steht für eine 1 oder 0). Damit kann man dann zum Beispiel ganz leicht eine Zahl mit 64 multiplizieren, in dem man einfach die Zahl (als Binärzahl gesehen) um 6 Bits nach links verschiebt und somit die Bits „schupst“. Warum das funktioniert, liegt an der Eigenschaft von 64, dass man sie auch als 2^6 darstellen kann, aber die genaue Erklärung spare ich mir hier.